Pago Retail-Report 2008 der Deutschen Card Services zeigt große Verschiebungen des Kauf- und Zahlverhaltens
KÖLN, 09. Dezember 2008 - Frauen haben erstmals die Vorherrschaft im europäischen Online-Handel übernommen. 53,4% aller Kaufvorgänge in Internet-Shops sind dem weiblichen Geschlecht zuzuordnen, lediglich noch 46,6% dem männlichen, wie aus dem "Pago Retail-Report 2008" der Deutsche Card Services, einer Deutschen-Bank-Tochter, hervorgeht. Im Vorjahr hatte es sich noch umgekehrt verhalten. Anders als andere Analysen basiert die Deutsche-Card-Services-Studie zum "Kauf- und Zahlverhalten im Online-Handel" auf der Auswertung realer Kaufvorgänge und damit nicht auf Umfragen. Datengrundlage bildet die Auswahl von rund siebeneinhalb Millionen Retail-Kaufvorgängen, die zwischen Oktober 2006 und September 2007 über die Pago-Plattform abgewickelt wurden. Die Datenanalyse zum Kauf- und Zahlverhalten sowie zum Zahlungsausfallrisiko wurde dabei von den Experten der Universität Karlsruhe unterstützt.
Der Vorsprung weiblicher Online-Käufer ist in Deutschland sogar noch größer als in ganz Europa. Hierzulande schlägt der Pegel im Retail im Verhältnis 55 zu 45 zu ihren Gunsten aus. Zum Vergleich: In Großbritannien (48 zu 52) und dem übrigen Europa (36 zu 64) liegen jeweils männliche Nutzer vorn. Ein Unterschied der Geschlechter ist auch beim bevorzugten Kauftag zu beobachten. Frauen schlagen im Retail am häufigsten mittwochs zu, tätigen an dem Tag 17,41% ihrer Online-Käufe. Männer dagegen greifen in Internet-Shops am meisten montags zu (17,15%) - wie auch im gesamten E-Commerce der Montag den Mittwoch als kaufstärksten Tag der Woche abgelöst hat. Bei Frauen wie Männern steht übrigens der Samstag laut Pago Retail-Report 2008 am niedrigsten im Kurs: Dann erfolgt jeweils nur jede zehnte Online-Transaktion im Retail. Dennoch ist festzuhalten, dass das Wochenende insgesamt im gesamteuropäischen Retail aufgeholt hat. In deutschen Shops lässt sich sogar sonntags mit 13,37% aller wöchentlichen Transaktionen eine höhere Kaufaktivität messen als freitags (13,29%).
(Quelle: http://www.deutsche-card-services.com/unternehmen/presse/aktuelle-news.html)